Das bisschen Haushalt … kann tatsächlich Spaß machen!

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Wäsche aufhängen. Spülmaschine ausräumen. Den Müll raustragen. Superlästig, oder? Und langweilig außerdem. Oder gibt es doch Möglichkeiten, wie sich die Alltags-Jobs ein wenig aufhübschen lassen? 8 Tipps für mehr Laune im Haushalt.

Erwachsen werden gibt’s leider nicht für lau – mit den Kerzen auf dem Geburtstagskuchen werden auch die Pflichten mehr. Vermutlich hast Du ein paar Haushalts-Jobs, die zu Deinen regelmäßigen Aufgaben gehören. Und vermutlich nerven die ziemlich – und das täglich oder wöchentlich. Wenn Du sie aber nicht machst, nerven Deine Eltern. Lässt sich da etwas machen?

Alles eine Frage der Motivation, sagen die Psychologen. Und die entscheidende Frage dabei lautet wieder: Werde ich von außen zu etwas gedrängt (extrinsische Motivation) – oder mache ich etwas schlicht aus Spaß an der Freude (intrinsische Motivation)? Zwischen diesen beiden Beweggründen liegen Welten!

Der entscheidende Trick lautet also: Weniger extrinsische und dafür mehr intrinsische Motivation. Wie aber geht das?

  1. Weniger Außeneinwirkung
    Sprich mit Deinen Eltern darüber, welche Aufgaben im Haushalt anstehen und welche Du gerne übernehmen würdest. Sicher könnt Ihr Euch da irgendwie einigen. Stelle danach einen Plan auf, wann Du in der Woche was erledigen willst. So etwas selbst zu entscheiden (= intrinsische Motivation), macht sehr viel mehr Spaß, als es vorgeschrieben zu bekommen, oder?
  2. Den Blickwinkel ändern
    Gönn Dir eine neue Perspektive: Anstatt „Immer ich!“ zu denken und innerlich dabei zu jammern, könntest Du beispielsweise denken: „Das ist meine gute Tat für heute!“. Oder: „Dann müssen Mama oder Papa das nicht machen.“ Psychologische Studien belegen: Etwas für andere zu tun und so zum Gemeinwohl beizutragen, macht glücklich.
  3. Die „Just do it“-Liste
    Stell einen Wochen-Plan mit all den To-Dos, für die Du die Verantwortung übernommen hast. Denn einfach nur mit etwas fertig zu sein, macht sehr viel weniger Laune als das gute Gefühl, es mit dickem Stift abzuhaken oder fett von der Liste zu streichen.
  4. Die Musik macht’s
    Stell Dir eine Playlist mit lauter Gute-Laune-Songs zusammen. Solche, bei denen Du kaum stillstehen kannst. Und Du wirst feststellen: Man kann nahezu immer tanzen. Selbst wenn man Wäsche zusammenlegt oder Staub wischt.
  5. Inspirationen holen
    Im Internet findest Du jede Menge Anregungen dafür, wie man seinen Kleiderschrank besser sortiert, Wäsche schneller faltet oder Ordnung in Schubladen herstellt. Wenn alles im Zimmer einen Stammplatz hat, ist Aufräumen fast schon ein Kinderspiel.
  6. Erfolge sichtbar machen
    Schieße gerade vor Großputzaktionen Vorher-Nachher-Fotos – damit sich erst gar nicht das Gefühl einstellt, Du hättest stundenlang geschuftet, nur damit es nachher kaum anders aussieht als vorher. Vielleicht machst Du daraus sogar eine Challenge unter Freunden?
  7. Putzen wie Buddha
    Es gibt das Gerücht, ein Schüler Buddhas habe Erleuchtung erlangt, indem er beim Kehren immer folgendes Mantra aufsagte: „Schmutz wegfegen, Staub abwischen.“ Vielleicht versuchst Du etwas Ähnliches auch mal. Mach aus Deinem Haushalts-Job eine Achtsamkeitsübung, indem Du Dich ihr mit Deiner ganzen Aufmerksamkeit widmest: Spüre den Lappen in Deinen Fingern, rieche das Putzwasser, lausche den Wischgeräuschen. Ist fast wie eine Meditation, oder?
  8. Feier Dich
    Am Ende jedes Jobs sollte stets eine Belohnung warten. Das muss nicht zwangsweise eine Taschengeld-Erhöhung sein. Gönn Dir nach Erledigung der Tagesaufgaben ganz bewusst etwas, das Dir Spaß macht. Und lob Dich dafür, dass Du nicht dem inneren Schlendrian nachgegeben, sondern Dich dem Chaos gestellt hast: Superheld des Tages! Fühlt sich gut an, oder?

Wir freuen uns auch über ausführlicheres Feedback per E-Mail an: teens@fit-4-future.de

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